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Artikel zur Psyche - Psychische Probleme
schwerer Autounfall mit psychischer Nachwirkung
Psyche - Angststörungen
Vor ca. 9 Monaten (Dezember2008) hatten 2 Kollegen und ich einen schweren Autounfall. Während die beiden nur leichte Verletzungen davon trugen, wurde ich auf der Rückbank eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Ich habe an den Unfall keinerlei Erinnerungen und an die folgenden 3 Wochen ebenfalls  nicht.... In meinem 4 Wöchigen Krankenhausaufenthalt hatte ich ein ausgeprägtes Durchgangssyndrom. DAnach hatte ich erstmal Ruhe und es ging mir immer besser. Etwa 4 Wochen nach meinem Krankenhausaufenthalt ging es mir den ganzen Tag sehr schlecht, hatte SChwindelanfälle und derbst Hitzewallungen. Ich fuhr zum Diensthabenden Notarzt, der mich gleich weiter ins Krankenhaus überwies. Dort wurde ein HErzschlag von 130/min festgestellt und es kam nur in einzelnen Tachykarden Episoden. Da es keine organischen Ursachen hatte, entließen sie mich bald wieder mir ging es jedoch nicht besser. Ich hatte jeden Tag Angst zu sterben und lief nur noch von Arzt zu Arzt, denn irgendwas musste es ja sein. MEin Hausarzt und ich haben dann eine psychosomatische Reha beantragt, die abgelehnt wurde. Mittlerweile wurde sie bewilligt, aber findet erst ende November statt. Inzwischen geht es mir jedoch wieder fast gut, posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen und Panikattacken haben sich größtenteils gelegt. Bringt mir die Reha denn nun überhaupt noch etwas oder macht sie es alles nur wieder schlimmer???
Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen....
 
Kommentare (3)
1 Montag, 17. August 2009 um 11:05
aa1
Sie könnten es testen, ob sich Panikattacken, Ängste verflüchtigt haben, indem Sie sich in ähnliche Situationen begeben, wo diese zuerst aufgetreten sind.

Wenn es keine Ängst mehr gibt, wozu die Reha...andererseits denke ich nicht, daß sie schadet...außerdem kann dort festgestellt werden, ob Sie wirklich keine Ängste genauer Angststörung in der Richtung mehr haben.
2 Freitag, 11. September 2009 um 16:33
ich-nochmal
Also, damit ist es ein wenig komplizierter, also mit dem austesten der Ängste. Ich kann mich ja nicht mehr erinnern und weiß nicht weswegen die Panikattacken auftreten. Aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass sie nicht winfach so verschwunden sind, denn manchmal kommt es noch dazu, nur nicht mehr ganz so heftig. Letztens hatte ich wieder eine. Es kam von jetzt auf gleich, mir wurde furchtbar schwindelig und heiß, mir war es so, als ob ich genau weiß, dass mein letztes stündlein geschlagen hat. Ich habe nur noch geweint und mich von Familie und Freunden fren gehalten. War sogar wieder kurz davor, zu meinem daddy zu gehen und zu sagen dass er mich ins Krankenhaus bringen soll. Ich war der Meinung, dass ich ohne Hilfe sterben würde. Nun bekomme ich auch wieder Medikamente für meinen Tinnitus und bin schon wieder fast am verzweifeln, weilk ich Angst habe sämtliche Nebenwirkungen könnten mich treffen wie zum Beispiel Organbluten und dann geh ich dabei drauf. Meine Reha fängt auch erst im November an und ich bin der Meinung, dass ich bis dahin komplett durchdrehe. Wo bekomme ich denn vorher schon Hilfe her, dass ich diese Zeit gut überstehe? Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, mich selbst inne Klapse einzuweisen, aber das will ich ja nicht, wie kann ich sonst Hilfe bekommen, denn psychologen hier in der Gegend haben ebenfalls Wartezeiten von mehreren Monaten, aber das kann es doch nicht sein....
3 Dienstag, 15. September 2009 um 10:07
alpha
Das hört sich ja schon ein wenig nach Posttraumatischer Belastungsstörung an.
Zwei Vorschläge...da die Therapie bald beginnen soll:

- Vorübergehend einen Heilpraktiker für Psychotherapie aufsuchen...einige haben sicher kurzfristig Valenzen

- Ins nächste Krankenhaus mit psychiatrischer Abteilung gehen und sich vom Psychiater Psychopharmaka verschreiben lassen...Tip: Einweisung ist sicher nicht nötig und die Psychopharmaka erstmal nur bis zur Aufnahme der Therapie nehmen