|
Psyche -
Angststörungen
|
"In mehreren Fällen von Angsthysterie und hysterischer Impotenz machte ich die Erfahrung, daß die Analyse bis zu einem gewissen Punkte glatt von statten ging; die Patienten waren voll einsichtig, aber der therapeutische Erfolg ließ immer noch auf sich warten, ... In dieser Not kam mir ein mündlich erteilter Rat Professor F r e u d s zu Hilfe. Er klärte mich auf, daß man die Angsthysterischen nach einer gewissen Zeit dazu auffordern muß, ihre phobisch gesicherte Einstellung zu verlassen und gerade das zu versuchen, wovor sie am meisten Angst haben. Solche Ratschläge kann der Arzt vor sich wie vor dem Patienten damit rechtfertigen, daß jeder solche Versuch frisches, noch unberührtes psychoanalytisches Material zum Vorschein bringt, das ohne diese Aufrüttelung nur viel später oder überhaupt nicht zu erlangen gewesen wäre. Ich folgte dieser Weisung meines Lehrers und kann von dem Erfolg das Beste sagen. Die Heilung vieler Patienten ging wirklich in Schüben von durch die Aufmischungen hervorgebrachter Besserung vor sich."
|
Nur durch den Mut, durch zu gehen, kann die Tür sich öffnen. Eigene Erfahrungen, zum Beispiel auf den Platz des Geschehens in Ramstein zu gehen und zu sehen, wo alles geschehen ist, Bilder zu betrachten, wie alles geschehen ist, das erforderte von mir auch Überwindung, aber es ist jetzt wieder ok, ich bin da durch gegangen, habe auch geweint, aber es ist ok, ich werde wieder ein glücklicher Mensch sein, habe damit sogar schon begonnen.