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Erfahrungsbericht Depression


Ich hatte Angst davor, mich der Depression Zu stellen.

Ich wollte nicht einsehen, dass es mir schlecht ging. Wenn meine Freunde versuchten, mich aufzumuntern, funktionierte es in der Regel gar nicht. Ich wollte mir nicht helfen lassen.

Jeden Tag habe ich gemerkt, wie schlecht es  mir ging, ich konnte nicht einmal mehr lachen. Jeden Tag konnte ich nur weinen, ich merkte dass ich innerlich zerbrach. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Mir konnte keiner mehr helfen, meine Freunde und Familie merkten, dass es mir von Tag zu Tag schlechter ging und ich immer tiefer gefallen bin. Schließlich wurde ich stationär in einer Kinder und Jugendpsychiatrie aufgenommen, wo mir geholfen werden sollte. Dies war ziemlich schwer für mich. Die ersten Tage war ich ziemlich zurückhaltend und depressiv. Die Betreuer und Bezugspersonen sowie die Therapeutin merkten dies schnell und versuchten, mir auf schnellst möglichem Wege zu helfen, um meine Depression zu bekämpfen. Doch dies lehnte ich ab. Schließlich wurde ich nach 8 Wochen verzweifelter Hilfeversuche von den Betreuern und Therapeutinnen entlassen, weil ich mir nicht helfen lassen wollte.

Die Therapie hatte daher nichts gebracht. Da ich nach dem Aufenthalt immer noch tiefer gefallen bin, wurde ich erneut nach 4 Wochen wieder eingeliefert.

Doch während des zweiten Aufenthaltes habe ich eingesehen, dass es mir nichts brachte, mich gegen die Hilfsangebote zu wehren. Daraufhin habe ich mir von den Betreuern, insbesondere meiner Therapeutin, Hilfe geben lassen, um mein Problem zu bekämpfen.

Jetzt nach vier Wochen Therapie geht es mir  bedeutend besser, ich kann jetzt mit meiner Depression besser umgehen.
 
Kommentare (1)
1 Montag, 14. Juli 2008 um 20:05
???
Danke für Deinen Bericht zu Deiner Depression ! Viel Erfolg weiterhin !