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Vitamin D Überdosis ?
Körper - Endokrinologie (Hormonstörungen)
Hallo an alle....
ich war immer eine aktive ältere Frau und ging zu einem Knochendichte Test...diese soll ziemlich schlecht abgeschnitten haben...also hat mich mein Arzt zum Endokrinologen geschickt und sie hat mir Vitamin D verschrieben einige Tage später. Ich fühlte mich dann aber als hätte ich eine Überdosis, weil ich auf einmal Symptome bekam, die ich vorher noch nie hatte...also zurück zur Ärztin und sie verschrieb mir 2 statt 3 mal die Woche Vitamin D. Doch das hatte ich schon und ich dachte mir: das ist immer noch zuviel, weil ich ja auch noch Calcium mit Vitamin D drin nahm....Also gibt es sowas wie eine Überdosis an Vitamin D ? Meine Beine oder Muskeln fühlen sich wie Gummi an...und als ich Vitamin D einschränkte fühlten sich di e Beine schon besser an....kann ich eine Überdosis haben und niemand weiß das außer mir selbst?
Petra
 
Kommentare (9)
1 Dienstag, 29. April 2008 um 21:28
???

Hallo Petra, naja, eigentlich hast Du ja selbst schon festgestellt, daß Du wohl zuviel Vitamin D nimmst... Vitamin D kann tatsächlich überdosiert toxische Auswirkungen haben: Eine sogenannte Vitamin-D-Hypervitaminose kann zu Übelkeit, Durst, Muskelschwäche (scheint bei Dir zuzutreffen), Erbrechen, übermäßige Calciumausscheidung über den Harn führen. Also vorsicht
2 Samstag, 30. Mai 2009 um 12:54
???
Aus meiner jahrelangen Erfahrung mit der Vitamin D-Therapie und unzähligen Messungen von Vitamin-D-Spiegeln sehe ich die Sache anders: Der Wahrscheinlichkeit nach liegt bei einer schlechten Knochendichte eine niedriger Vitamin-D-Spiegel vor, wie er in Deutschland typisch ist. Im Fallbericht bleibt unklar, welche Dosis "2 statt 3 mal die Woche Vitamin D" genommen wurde. Ein Präparat, das mit Calcium kombiniert ist hat kaum mehr als 1000 Einheiten Vitamin D. Eine Vergiftung kann man aber mit Vitamin D allenfalls bekommen, wenn man 150 ng/ml im Vitamin-D-Spiegel überschreitet. Diese "Gefahr" besteht erst mit einer Einmaldosis von ca 1.000.000 (1 Million!) Einheiten oder 25mg Vitamin D. Das wären 1000 Tabletten zu 1000 Einheiten an einem Tag.
Um die Überdosis mit einer Dauereinnahme "zu schaffen" braucht man 10-20 Tabletten pro Tag , wenn man das einige Monate durchhält... also unmöglich.
Der Hintergrund der berichteten Symptome könnte durch dden Süssstofff in den Tabletten erklärbar werden. Auch Calcium ist nicht immer verträglich. Die Dosis des Vitamin D wird zu Unrecht beschuldigt, denn das sind vermutlich nur 1000 Einheiten = 25 ug (millionstel!) Gramm.
Für eine echte Behandlung rege ich eine "Vitamin-D-Setup-Therapie" an.
3 Sonntag, 28. Juni 2009 um 10:58
???
Hallo!
Da ich als Säugling Rachitis hatte wurde ich hochdosiert mit Vit.D behandelt. Nun hab ich meiner Meinung nach starke Langzeitfolgen. Muskeln &Beine wie Gummi kenn ich nur zu gut. im Gespräch ist auch ein veränderter Immunstatus d.h. Allergieentwicklung und Asthma hab ich nun. Müde ewiglich. Vertraue der Schulmedizin bitte nicht blind!
4 Sonntag, 30. August 2009 um 23:18
www.Institut.VitaminDelta.de
Blindes Vertrauen ist sicherlich falsch. Die Wahrheit kostet die Mühe, sich einer Blutuntersuchung zu unterzeihen: Es sollte 25-OH-Cholecalciferol bestimmt werden. Wenn der Wert unter 30 liegt ist eine Indikation zu Vitamin-D-Gabe gegeben. Die Theorie, dass die Mattigkeit heute durch die Vitamin-D-Gabe in Kindertagen bewirkt wurde ist hingegen ohne plausible Erklärung.
5 Sonntag, 06. September 2009 um 10:31
kaldo
Wiki schreibt zur Hypervitaminose von Vitamin D
Hypervitaminose D
Eine akute oder chronische Vitamin-D-Überdosierung kann zu einer Vitamin-D-Hypervitaminose führen. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission hat 2002 folgendermaßen zu der Sicherheit des Vitamin D3 Stellung genommen: Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar. Diese Angabe ist zumindest für Erwachsene vorsichtig und mit einem Sicherheitsfaktor von 2 versehen, das heißt, dass eigentlich erst bei über doppelt so hohen Dosen Nebenwirkungen beobachtet wurden. Gemessen an den üblichen Vitamin-D-Dosierungen erscheint diese Stellungnahme für Erwachsene einen genügenden Spielraum zu lassen. Bei Kleinkindern ist dieser Sicherheitsbereich geringer.

Von den meisten Autoren wird für Erwachsene eine Zufuhr bis zu 100 µg Vitamin D3 über 6 Monate als sicher angesehen, das heißt ohne nachprüfbare Nebenwirkungen, wie z. B. eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin.
6 Donnerstag, 05. November 2009 um 23:35
A.L.
Hallo zusammen...
ich bruache dringend medizinische Hilfe für Vitamin D Überdosierungen an babys. hatte jemand von euch erfahrungen damit oder wisst ihr an wen man sich da wenden kann? es handelt sich um meine 1 monat alte cousine, sie liegt zu zeit in der universitätsklinik zürich doch die ärzte sind auch ratlos, sie sagen, dass sie noch nie einen solchen fall gehabt hätten. bitte bitte wenn ihr was wisst, helft mir.
7 Freitag, 06. November 2009 um 10:50
gast
Sicher, daß es sich um eine Vitamin D Überdosierung handelt ?

einige Symptome: Kalzifikation, Steine im Urin, bestimmte Nerven und Muskel Symtome
8 Montag, 14. Dezember 2009 um 11:55
isihilf
Das klingt ja besorgniserregend mit deiner cousine, wie kam es zu einer überdosierung und wie wurde das festgestellt?
9 Montag, 22. Februar 2010 um 16:45
Utopia
Vitamin D kann tatsächlich überdosiert werden. Was die Knochendichte betrifft: WENIGER (!!) Milch trinken, am besten so wenig tierische Lebensmittel wie nur möglich konsumieren (schwefelhaltige Aminosäuren, die Kalzium aus den Knochen lösen) und auf pflanzliche Alternativen (Soja/Reis/Hafermilch/sahne) umstellen. Es ist zwar kaum bekannt doch tatsächlich haben Menschen die ohne tierische Produkte leben die beste Knochendichte, sowie eine höhere Lebenserwartung! (Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut)