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Psyche -
Depressionen
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Mein Partner hat eine lange Akte....jugendlicher Drogenkonsum, der schließlich zu Panikattacken führte, die in das Haus nicht mehr verlassen ließen. Er befindet sich seit 2 Jahren in Therapie, ich kenne ihn seit 1 Jahr. Von ihm weiß ich, dass sein Therapeut ihn als nicht depressiv einstuft. Ich bin mir da unsicher und denke eher schon. Er ist nicht belastungsfähig und wirkt in vielerlei alltäglicher Hinsicht wie erstarrt. Seine sozialen Kontakte sind spärlich, auch wenn er gerne mehr hätte. Etwa alle 1-2 Monate verfällt er in 1-2 monatige Phasen, in denen er sehr nah am Wasser gebaut ist. Er wird dann quengelig, mag nicht raus gehen, schleppt sich durch die Tage, schimpft sich selbst wieder dafür, kommt nicht aus dem Bett, liegt apatisch herum, ist schlapp, will sich andern Menschen nicht zumuten, hat ein angespannten Körper, ein verzerrtes Gesicht, kann niemandem in die Augen sehen,.... Er berichtet mir von früher, und wie viel besser sein Zustand nun schon ist. Auch ich finde, dass sich in der Zeit, die ich ihn kenne schon eine Menge getan hat. Aber ich würde gerne abschätzen können, was wirklich mit ihm los ist. Sind das Nachwirkungen des Konsums (liegt etwa 6 Jahre zurück)? Ist das seine Person? Man sagt, dass man mir depressiven Menschen vorsichtig sein soll, denn sie können einen mit hinab in ihren Strudel reißen. Man sagt, diese Krankheit wird immer wieder zurück kehren. Man sagt, man warnt, man weiß es nicht. Nur, wie lässt sich so etwas besser einschätzen? Nach einer Panikattacke bat ich seine Therapeutin um eine Beratungsstunde, wie ich reagieren könnte in solchen Situationen. Sie lehnte diese Bitte mit der Begründung, dass sie keine Paarberatung machen würde, ab. Ich bin ratlos und hilfesuchend und wäre für eine professionelle Antwort sehr dankbar.
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